Muskeln, Zucker und Deine Sommerfigur

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Muskeln, Zucker und Deine Sommerfigur

Es wird langsam, aber sicher Sommer – trotz Corona wird die Kleidung wieder kürzer und luftiger.

Egal ob an einem See, am Meer oder in den wieder geöffneten Shopping-Meilen, man sieht die unterschiedlichsten Figurentypen in Bikini, Shorts, Röcken und Tops:

  • dünn und schlank,

  • muskulös und schlank,

  • normal schlank,

  • dezent mollige

  • und auch welche mit „zu viel“ auf den Hüften.

Warum unterscheiden sich die Körperformen so stark voneinander?

Um das verständlich zu beschreiben, möchten wir ein wenig ausholen und Dir zunächst grob beschreiben, wie man Kalorien bemisst.

Jeder Mensch hat einen gewissen Grundumsatz.

Der Grundumsatz beschreibt, die Energie, die der Körper verbrennt, um seine lebensnotwendigen Funktionen zu „befeuern“. Wenn wir z. B. schlafen oder nichts tun nutzt der Körper diese Energie, um seine Temperatur zu halten, den Körper zu Reparieren oder z. B. das Herz schlagen zu lassen.

Der Grundumsatz variiert nach Geschlecht, Alter, Gewicht, dem allgemeinen Gesundheitszustand und der vorhandenen Muskelmasse.

Dann gibt es noch den Leistungsumsatz.

Der Leistungsumsatz beinhaltet alle möglichen Dinge, die wir im Alltag bestreiten. Wie z.B. reden, gehen, verdauen oder putzen. Denkaufgaben verbrauchen ebenso zusätzliche Energie.

Sport zählt natürlich auch dazu. Macht man also regelmäßig Kraft- und/oder Ausdauersport, steigt auch der Leistungsumsatz. Das wiederum bedeutet, dass der Gesamtumsatz = Grundumsatz + Leistungsumsatz steigt.

Kurz gesagt: Wir müssen/dürfen mehr Energie zuführen, also essen!

Mehr Sport oder Kraftsport zu betreiben hat allerdings noch mehr Vorteile, als „nur“ den Leistungsumsatz zu erhöhen. Mehr Sport, insbesondere Krafttraining bedeutet auch, dass langfristig der Grundumsatz steigt. Jedes Gramm an Muskulatur – welches im Übrigen auch einen straffen, festen Look ausmacht – muss auch im Ruhezustand versorgt werden – das lässt auch den Grundumsatz steigen.

Das bedeutet: Wer kontinuierlich trainiert, muss/darf sogar noch mehr essen!

Da Du nun weißt, dass Muskeln nicht nur optisch etwas hermachen können, sondern auch praktisch sind, können wir nun näher auf das Thema Zucker eingehen. Mit Zucker ist umgangssprachlich oft die Verbindung Saccharose, also Haushaltszucker gemeint.

Diese besteht zur Hälfte aus Glucose (Wird von der Muskulatur und dem Gehirn verwendet) und Fructose (Wird von der Leber verwendet, und sofern dort nicht sofort benötigt, als Fett eingelagert). Das Thema Saccharose und die Risiken von übermäßigem Fructose Konsum werden wir aufgrund seiner Komplexität in einem anderen Artikel behandeln. Mit Zucker meinen wir hier also hauptsächlich die Zuckerform Glucose.

Muskeln haben neben der Leber den größten Zucker-(Glykogen-) Speicher.

  • ca. 300-400 Gramm (ca. 1300-1800 Kcal)

  • bis zu 600 Gramm (ca. 2600 Kcal) bei sehr sportlichen Menschen.

Dieser Speicher wird nur für die Muskelarbeit aufgebraucht. Wenn Du nächstes Mal zu einem Sprint zum Bus ansetzet, weißt Du nun, woher die dazu nötige Energie stammt.

Die Leber hat hingegen einen wesentlich geringeren Speicher.

  • ca. 150 Gramm (ca. 650 Kcal)

Dieser steht dem ganzen Körper zur Verfügung und ist z. B. für die Glucose Versorgung des Gehirns zuständig.

Fazit: Muskeln sind der größte und effizienteste Verbrennungsmotor in unserem Körper!

Du hast gelernt, dass Muskulatur Energie verbrennt. Warum das aber nicht alles ist, worauf es ankommt und warum es trotzdem muskulöse Menschen mit Lovehandlesgibt, erklären wir in unserem Artikel Warum muskulöse Menschen trotzdem ein Bäuchlein haben.

Wenn Du Dich dafür interessierst, wie der richtige Ansatz in Deinem speziellenFall wäre, kontaktiere gerne unsere Experten für eine persönliche Beratung.

Dein TeamFRSHMKR

Ich bin Marcus Kemmer, Gründer & Head-Coach von TeamFRSHMKR®, und wünsche Dir viel Spaß beim lesen, stöbern und weiterbilden!
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